Manifest

Prinzipien, an denen ich mich orientiere
(inspiriert durch das agile Manifest)

Dieses Dokument handelt von den Prinzipien, an denen unser Team sein Handeln ausrichtet.

Diese stellen die Basis für unsere Zusammenarbeit in- und extern dar und erheben insofern „universellen“ Anspruch. Wir verpflichten uns, diese Grundlage fortlaufend kritisch zu würdigen und dort nachzubessern, wo wir es für sinnvoll erachten.

Erfolgreiche Unternehmens-IT ist kein Ziel- sie ist wie ein immer fortdauernde Reise. Eine Reise, auf der wir alle gemeinsam laufend neue, erstrebenswerte Ziele kennen- und schätzenlernen.

Wir lassen uns daher auf neue Horizonte ein und erkennen an, dass auf unserer Reise der Weg und damit die kontinuierliche Veränderung ein Ziel für sich ist. In der Welt des 21. Jahrhunderts, hin zum Zeitalter einer digitalen Weltordnung, ist dies eine verheißungsvolle Chance.

Im Zentrum unseres Handelns als Unternehmen steht der Kunde. Wir sind der festen Überzeugung: richtet die Organisation alle Bestrebungen auf den Kunden aus, können Nutzen und Mehrwert für den Kunden fortlaufend erzeugt und angepasst werden. Dabei gewichten wir flexibles und kreatives Handeln höher, als das Einhalten von Regeln und Prozessen, soweit dies nicht zum Schaden der Organisation führt.

Dabei handeln wir in dem Bewusstsein, dass die verschiedenen Bereiche im Unternehmen in unterschiedlichen Kontexten tätig sind, insbesondere berücksichtigen wir die Unterscheidungen nach komplizierten und komplexen Umgebungen. Daraus ergeben sich unterschiedliche Sicht- und Arbeitsweisen, die wir respektieren und dies durch unterschiedliche Maßnahmen im Hinblick auf das gleiche Ziel berücksichtigen.

Wir folgen dem Grundsatz „beobachten – denken – handeln“ als steten Regelkreislauf.

Wir haben Spaß daran, unseren Kunden respektvoll zu begegnen und freuen uns gemeinsam, unabhängig von hierarchischen Grenzen, mit und an unseren Kunden weiter zu lernen und zu wachsen. Dabei sind wir bereit, Mehrdeutigkeit und widersprüchliche Handlungsweisen auszuhalten, die sich durch die Vielfalt der Menschen und die Änderung der Welt ergeben.

Das Selbstverständnis geht über die reine „Servicegesellschaft für die Fachbereiche“ hinaus, wir sehen uns als Sparringspartner auf Augenhöhe. Dazu gehört auch das gegenseitige Hinterfragen der jeweiligen Arbeitsprozesse und das tiefe Bedürfnis, das Umfeld und die Anforderungen des Gegenüber zu verstehen. Die Voraussetzung dafür ist eine offene Diskussionskultur, in der insbesondere Vorannahmen offen angesprochen und diskutiert werden können, ohne das sich der jeweils Andere in seiner Kompetenz oder Persönlichkeit angegriffen fühlt.

Wir akzeptieren, dass wir nie „fertig“ sein werden. Wir entwickeln uns und unserem Selbstverständnis nachhaltig weiter, definieren uns als lernende Organisation und damit den Lernprozess an sich als Erfolg.

Basis dafür ist eine gelebte Reflektions- und Lernkultur, die mit einer wertschätzenden Fehlerkultur einhergeht. Feedback ist für uns der Kern und der Weg, der uns eine konsequente Nutzung unseres gesamten menschlichen Potentials ermöglicht.

Konflikte gehören für uns in einer von heterogenen Stärken geprägten Arbeitswelt dazu und bilden kein trennendes, sondern ein verbindendes Element. Daher verpflichten wir uns, die Konflikten innewohnenden Chancen zu nutzen.

Wir postulieren für uns hohe Handlungsfreiheit und verpflichten uns im Gegenzug zu einem verantwortlichen Umgang mit den eingeräumten Freiheiten. Wir nehmen die Welt offen war und sind bereit, Feedback anzunehmen und aus einem freien Erkenntnisprozess heraus in unser Handeln zu integrieren, wenn es für uns hilfreich ist. Der Schlüssel für stete Verbesserung ist Regelmäßigkeit.

Dabei spielt eine große Rolle, dass jeder auf seinen Teil der Verantwortung und seinen persönlichen Handlungsspielraum achtet- denn wir können andere nicht ändern; wir können nur uns selbst ändern und damit eine andere Wirkung bei den Menschen erzeugen, mit denen wir umgehen.

Wir wandeln im im Spannungsfeld zwischen den Anforderungen der Fachbereiche an effiziente Prozesse in einem sich schnell wandelnden Wirtschafts-Ökosystem und der kostenseitig-akzeptablen IT Aufwände für Wartung und Entwicklung. Dafür übernehmen wir Verantwortung, wägen fortwährend die Anforderungen der Interessensgruppen ab, priorisieren und setzen diese um. Wir berücksichtigen das Phänomen der Komplexitätsspirale: Komplexe Systeme verstärken sich selbst, indem zu komplexen Problemen komplexe Lösungen gesucht und gefunden werden.

Dabei agieren wir sorgfältig, besonnen und serviceorientiert, äußern jedoch auch selbstbewusst unsere gleichartige Erwartung an die korrespondierenden Fachbereiche.

Wir stehen für professionelle, strukturierte, durchdachte und fundierte Ergebnisse ein, die uns Wartung und Weiterentwicklung unserer Unternehmenssysteme ermöglichen.

Wir übernehmen Verantwortung dafür, die Prozesse des Unternehmens, insbesondere auf unserer ganz persönlichen „Reise durch die digitale Welt“, zu optimieren, Dunkelverarbeitung einzuführen, die entsprechenden Verarbeitungsquoten zu erhöhen, Bearbeitungszeiten für Fachbereichsmitarbeiter zu reduzieren- und dies stets unter laufender wirtschaftlicher Rechtfertigung der geplanten und ergriffenen Maßnahmen.

Dabei beachten wir codifizierte Entscheidungen in Form von Regeln und Vorgaben und vereinen dies mit dem Mut, trotzdem Flexibilität im Einzelfall zu leben, wenn uns dies sinnvoll und angemessen erscheint. Wir fokussieren dabei Chancen, die sich zeigen, ohne die Risiken zu ignorieren.

Mit dieser Form der inneren Haltung und Verbindlichkeit tragen wir unseren Teil zum Unternehmenserfolg bei.